Alle, die ich nicht einschließe, schließe ich unbewusst aus. Die Debatten rund um inklusive Themen werden breit geführt. Leider eher hitzig und emotional, anstatt zu überlegen, was dahinter steckt. Nutzerzentrierung bedeutet, individuelle Bedürfnisse ernst zu nehmen und Kommunikation und Gestaltung entsprechend anzupassen. Dazu gehört bei Weitem mehr als eine Ansprache mit korrektem Sexus. Auch körperliche und geistige Einschränkungen sowie die psychische Konstitution beeinflussen Kommunikation erheblich. Solange meine Zielgruppe eine klare, homogene Zusammensetzung hat, reicht »eine Norm«. Ist die Zielgruppe diverser, bleibt nur eine offen adressierte und möglichst zugängliche Kommunikation. Dieser Absatz war übrigens geschlechtsneutral formuliert, ganz ohne Sternchen und grammatische Verrenkungen. Hat gar nicht weh getan, oder?